meine Welt der Poesie



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Strahlend schön

Die engelsgleich' Gestalt

so strahlend schön und rein

birgt größte Urgewalt

ins Herzen geht ihr Schein


der Frauen größte Zier

der Schönheit Eigenart

das findet man in ihr

die Anmut, stark und zart


kein Wort beschreibt sie wahr,

ihr Wesen und ihr Sein

nur eines ist mir klar:

ich wünschte sie wär' mein

7.10.09 22:22


Die Elemente der Liebe

Flammend mir das Herze brennt

Nur noch ein Gesicht es kennt

Hitzes Wog’ und feurig Glut

Du warst mehr als ich ertrug!

 

Sinflut, tobend Ozean

Wegen dir bin ich im Wahn!

Reißend Ströme, mächt’ge Flut

Ich war nicht recht auf der Hut

 

Stürmisch brausend Urgewalt

Deine Stimme in mir hallt

Sturm, Tornado und Orkan

Fegt mich völlig aus der Bahn

 

Ewig’ Erde, tiefster Grund

Du machst alles um mich bunt

Lebensacker, fruchtbar Stoff

Nur auf Dich ich nun mehr hoff.

19.5.09 22:22


Der unbekannten Schönheit

wenn zarte stille mich umringt

kein störend laut zu herzen dringt

die müh des tages ist vollbracht

das herzen mir im busen lacht

 

wenn kerzen flackern um mich her

der heiße tee hier duftet sehr

der ofen dort mich stark erwärmt

von liebe alles um mich schwärmt

 

ja, dann erscheinst du schattenhaft

aus meinem denken hergeschafft

ganz nebulös und in kontur

als bloßer kleiner umriss nur

 

was die erinnerung nicht kann

vollbringt die phantasie mir dann

schraffiert was mir sonst unklar war

in hellsten farben wunderbar

 

der wahrheit bist du dann entrückt

und ich von dir gar sehr entzückt

durch rosarotes brillenglas

fehlt mir der sinn für jede maß

 

gedanken schweifen fern mir ab

und das was ich doch gerne hab

verliert den letzten reiz und wert

und so es nur den deinen mehrt

 

das bild von dir wirkt engelsgleich

an absolutem viel zu reich

realität bleibt hinten an

kommst du ans ideal nicht ran

 

am traum den ich erschuf hängend

das negative verdrängend

spricht nun im bilde jeder strich:

ich bin komplett verliebt in dich

11.3.09 17:50


verzehrende Liebe

Die Welt birgt viel Gefahr
Von weit und von sehr nah
Doch eines ist brutal
Das Feuer ist die Qual

Kein Baum als Nahrung frisst
Voll Bosheit ist die List
Das Herz in Flammen steht
Und es dabei vergeht

Die Liebe ist was brennt
Und kein Erbarmen kennt
Erst wenn das Herz ist tot
Jetzt schwarz und nicht mehr rot

Erst wenns als Asche bricht
Zerfällt in jede Schicht
Wenn jeder Tropfen Blut
Verronnen ist bei Glut

Die Flamme langsam scheidet
Die Augen daran weidet
Dass alles ist verloren
Doch es wird neu geboren


8.3.08 15:13


Ewige Liebe

Wie soll ich es dir sagen
Bin so kurz vorm Verzagen
Die Worte „Ich liebe dich“
Es verzehrt mich innerlich

Welch ein Werk für dich beweist
Meinen innern Liebesgeist
Aus welcher Taten Wesen
Kannst du Gefühle lesen

Es macht mich krank und verrückt
Ich fühle mich weit entrückt
Von deinem zarten Herzen
Was schaffet mir das Schmerzen

Ich wünscht ich könnt es lassen
All den Trübsal erfassen
Meinen Schmerz überwinden
Meine Liebe neu finden

Doch es scheint sinnlos und fern
Ich kann es dir nicht erklär’n
Ich wünsche den Tod herbei
Erst dann bin ich wirklich frei

Augen mit Zehren gefüllt
Scheint mein Lebenssinn erfüllt
Du warst mir so lang vergönnt
Wenns doch auf ewig sein könnt

Mein Lebensgeist soll fahren
Dabei die Liebe wahren
Zusammen sollen wir sein
Auf himmlischen Wölkelein

Der Fährmann steht nun bereit
Auf zu tödlich letztem Leid
Dann wird es Liebe geben
Reiner als in diesem Leben


16.12.07 14:40


Sehnsucht

voll Sehnsucht ein Herz
Erdensein voll Pein
Eine welt aus Schmerz
Doch alles nur Schein

Wahre Liebe
Volles Verlangen
Es wirkt wie Hiebe
Es macht gefangen

Fliehen will ich
Zerstören was hält
Es funktioniert nicht
Nicht in dieser Welt

Ich wandel allein
Verwünsch das leben
Wie kann das sein?
Mein herz am beben



20.9.07 16:55


Über der Stadt

Der Wind zerzaust sein Haar. Er atmet schwer. Der Straßenlärm einer Großstadt dringt zu ihm. Um ihn her türmen sich riesige Hochhäuser auf, doch aus seiner Position verlieren sie einen Teil ihrer Macht. Seine Beine zittern. Immer wieder wagt er einen Schritt vor, um dann nach einem kurzen Blick gen Boden wieder erschrocken und verängstigt nach hinten zurückzuweichen. Tiefe Trauer und Wut erfüllt ihn. Verzweifelt ist er. Sein Leben scheint nicht mehr lebenswert. Oben steht er. Zwischen Leben und Tod, auf der Schwelle. Oben steht er. Über der Stadt der Gewohnheit. Über der Stadt der oberflächlichen Freude. Er fühlt nur noch Schwere, die ihn nach unten zieht, die ihn droht zu verschlingen. Er fühlt die Schwere, die ihn ins Vergessen ziehen will. Der Kampf wütet heftig. Noch einmal zieht sein Leben an ihm vorbei. Jeder Fehler wird ihm bewusst, jede Fehlentscheidung und jeder Schicksalsschlag kommt ihm neu ins Bewusstsein. Wie ein Film sieht er noch einmal die Geschichte, die ihn in diese Höhe brachte. Die Zeit scheint stillzustehen. Jedes Detail erlebt er noch einmal. Die unglaublichen Hitzewogen, die Verzweiflung, die Freude und die Trauer. Die Entscheidung, die sein Leben brandmarken sollte. Viele Versuche scheiterten diese Entscheidung zu revidieren. Sein Blick blickt glasig nach vorne, bemerkt in einem Fenster in dem Hochhaus vor sich ein Pärchen. Verträumt liegen sie gemeinsam und sehen nur sich. Glücklich küssen sie sich und genießen die Zeit. Seine Augen füllen sich weiter, bis ein Wimpernschlag eine Flut auslöst, die seine Wangen herunterrollt. Auf seinem Kinn treffen sich zwei Flutwellen, verbinden sich und fallen. Sie fallen tief. Sie fallen ins Vergesssen. Sie fallen in die Glückseligkeit. Sein Herz blutet, sein Blick ist leer, seine Augen gefüllt. Ein Ruck der Entschlossenheit geht durch seinen Körper. Und er fällt in das ewige Vergessen.
12.8.07 16:52


Herbstnachtsgedanken

Alleine sitzt er dort. Tief in Gedanken sitzt er dort. Mit glasigen Augen, voller Tränen sitzt er dort.
Sein Blick wandert. Erst die Sterne erfassend, die hellblinkend den gesamten Himmel bedecken, dann wandernd zu den Hügeln, die sich in der Ferne auftürmen, mit Bäumen bewachsen. Sein Blick findet keine Ruhe. Er selber findet keine Ruhe.
Es ist still. Er kann nur den Wind hören, der leise die Blätter in der Nähe streichelt. Doch das kann er nicht beachten.
Seine Umgebung kann er nicht erfassen. Er schwebt. Zwischen Illusion und Realität, zwischen Erinnerung und Gegenwart. Es verschwimmt.
Der Nebel kriecht langsam die Hügel hoch, immer weiter, als wollte er sie verschlingen.
Im Schneidersitz sitzt er dort. Mitten auf einer Wiese, die sich auf der Höhe eines Hügels befindet. Sein Blick wandert, von den hellen Sternen, die klar zu sehen sind, zu den Hügelgipfeln um ihn her, zu dem Nebel und zurück zu den Sternen. Doch was er sieht ist etwas anderes.
Er sitzt dort und doch tut er es nicht. Sein Geist ist fern und doch tief in ihn eingekehrt. Seine Gedanken kreisen, doch immer nur um das, was sein Herz erfüllt. Noch immer erfüllt. Immer zu erfüllen droht.
Seine Tränen fließen. Langsam gleiten sie seine Wangen herab. Leise fallen sie in die Tiefe. In die endlose Tiefe.
So verharrt er dort. Er verharrt Stunden, er verharrt Nächte, er verharrt sein Leben. Die Hügel versinken im Nebel.



13.8.07 16:49


rastlose Liebe

dem schnee, dem regen,
dem wind entgegen,
im dampf der klüfte,
durch nebeldüfte,
immer zu! immer zu!
ohne rast und ruh!

lieber durch leiden
möcht ich mich schlagen,
als so viel freuden
des lebens ertragen.
alle das neigen
von herzen zu herzen
ach, wie so eigen
schaffet das schmerzen!

wie soll ich fliehen?
wälderwärts ziehen?
alles vergebens!
krone des lebens,
glück ohne ruh,
liebe bist du!

Johann Wolfgang von Goethe
4.2.07 22:23


Herbstweg

der nebel verhindert die weite sicht
zukunftswege erkennen kann man nicht
die blätter fallen von nackten bäumen
doch schwaches licht wird meinen weg säumen

4.2.07 16:18


irre Verwirrung

auf Lebens Wegen
undurchsichtig wirr
des Menschen Streben
emotional irr

4.2.07 00:36


Lebenswerk

wolken ziehen ins land
zeichen der laufenden zeit
es bleibt des lebens pfand
in entfernter ewigkeit

des jungen frühlings bunt
der bäume frische triebe
erwachen nach winters wund
auf die trübsal hiebe

sommers warme sonne
das aufgeblühte leben
ist des menschen wonne
kaum konkurrenz daneben

herbstes dramatisch rau
der pflanzen schönes sterben
natur versinkt in grau
des frühlings fieses erben

gnadenloser winter
erbarumungslose kälte
der romantik finder
der melancholie schelte

die gezeiten gehen
das lebensrad dreht weiter
zukünfte fehlen
sturz auf der lebensleiter

10.12.06 22:04


Melancholie

drehendes erden rund
schmerzendes herzen wund
des welten schmerz
melancholie im herz

10.12.06 21:06


die sonne und der mond

zwei wesen
grundverschieden
zwei welten
grundverschieden
tag und nacht
grundverschieden
auf den ersten blick

zwei wesen?
gleiche andersartigkeit
zwei welten?
andere berufungen
tag und nacht?
ergänzung

was wäre der tag ohne die nacht?
was wäre die sonne ohne den mond?

zwei welten
zwei berufungen
zwei leben
die dämmerung vergeht schnell


5.11.06 15:13





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